Hans Panschar hat sich auf das Abenteuer „Einfaches Bauen” eingelassen. Für das SeeMagazin haben Autorin Katja Sebald und Fotograf Stefan Nimmesgern den Künstler in seinem Haus in Berg besucht. Ein Auszug:

Das Haus, das Hans Panschar mit seiner Familie seit knapp zwei Jahren bewohnt, steht am Ortsrand von Berg. Auf den allerersten Blick könnte man es für eine Scheune halten und auch auf den zweiten Blick immer noch für einen schnöden Nutzbau. Seine zurückhaltende Schönheit offenbart es erst bei genauerem Hinschauen, und seine ebenso kluge wie ungewöhnliche Architektur erschließt sich eigentlich nur von innen.

Vorbild für das eigenwillige Äußere des Hauses war eine kleine Hausskulptur, die beim ersten Besuch des Architekten Florian Nagler in der Werkstatt von Hans Panschar zufällig auf dem Tisch stand: Ein asymmetrischer weißer Unterbau ist mit einem hölzernen Aufbau so verschränkt, dass sich dazwischen ein hohes, schmales Fenster über beide Stockwerke ergibt. Objekte aus einer geschnitzten Holzform und einer ergänzenden Betongussform sind typisch für Panschars künstlerische Arbeit. Es gibt sie als Schiffe, Stühle, Häuser oder Städte. Der Kontrast zwischen dem kühlen, abweisenden Beton und der meist sorgfältig bearbeiteten Holzoberfläche ist höchst reizvoll.

Überflüssiges weglassen und Klarheit schaffen, das war der Weg, auf den der Architekt die Bauherren geführt hat.

  • Hans Panschar steht am Zaun gelehnt vor seinem Haus
  • Profil von Hans Panschar, der konzentriert arbeitet
  • Vorderansicht von Hans Panschars Haus inklusive Garten

Der Münchner Architekt Florian Nagler, ausgezeichnet unter anderem für die innovative Wohnbebauung am Dantebad, ließ sich von einem solchen Objekt zu seinem Entwurf für ein Atelierhaus inspirieren, das er dem Künstler sozusagen auf den Leib geschneidert hat: Er vereinte Beton, Ziegel und Holz zu einem unprätentiösen Gebäude, in dem Platz zum Wohnen und Arbeiten ist. Das Haus folgt den von Nagler propagierten Prinzipien des „Einfachen Bauens“: Es ist beispielsweise nicht unterkellert und verzichtet auf aufwendige Ausstattungsdetails.

Die ganze Geschichte zum Künstler und seinem Haus lesen Sie im SeeMagazin 2019.


Cover des SeeMagazins 2019 mit einer Drohnenaufnahme des Starnberger See
Wo Sie die ganze Story lesen können? SeeMagazin 2019

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